Humanistische Bewegung
Gechichte der Humanistische Bewegung
Die 60er Jahre
1966 organisierte sich die erste Studiengruppe der Bewegung um Silo in Mendoza (Argentinien). Diese Gruppe beabsichtigte, eine intellektuell, weltweite Antwort auf die soziale Krise in der Welt zu geben.
Sie studierte im Detail die verschiedenen ideologischen, psychologischen und philosophischen Strömungen, die die Geschichte beeinflusst haben.
Weiter analysierte sie den gegenwärtigen Moment und kam zum Schluss, dass angesichts der beschleunigten Veränderungen in der Welt, keine der gegenwärtig wirksamen Ideologien in der Lage sein würde, eine Antwort auf die zu erwartende Krise zu geben.

Die 70er Jahre
Die ersten öffentlichen Vorträge in Chile und Argentinien brachten systematische Repressionen durch die Militärregime mit sich, was das Exil zahlreicher Mitglieder nach Amerika, Europa und Asien zur Folge hatte. Auf diese Weise begann eine schnelle Verbreitung der Bewegung und die Entstehung von spontanen Gruppen, die die verschiedensten Richtungen einschlugen.
1975 fand eine internationale Tagung in Korfu (Griechenland) statt. Dort wurden die psychologischen Studien theoretisch und experimentell vertieft.
Die Schlussfolgerungen auf dem Gebiet der individuellen und sozialen Psychologie (veröffentlicht in "Selbstbefreiung" von L. Amman und "Morphologie" von J. Caballero) beeinflussten den späteren Vorschlag und die Aktion der Bewegung.

Die 80er Jahre
Mit einer Basis von Erfahrungen und theoretischen Grundlagen (u.a. das Buch "Geleitete Erfahrungen" und Teile des Buches "Die Erde menschlich machen" von Silo) arbeitete die Bewegung in 42 Ländern. Es wurden vermehrt öffentliche Vorträge gehalten und Lokale eröffnet. In verschieden Ländern wurden die Organisationen "Gemeinschaft für die menschliche Entwicklung", "Humanistische Partei und "Oekopaz" gegründet.
Nach dem Zusammenschluss in Internationalen lösten sich die Humanistische Partei und die Oekopaz von der Bewegung ab (Humanistische Internationale im Januar 1989 in Florenz, Grüne Internationale im Juli 1989 in Rio de Janeiro). Die Gemeinschaft arbeitet weiterhin als sozial-kulturelle Vereinigung.

Die 90er Jahre
Sie kennzeichnen den Beginn einer neuen Etappe. Die Bewegung als Meinungsströmung bildet den Rahmen für immer vielfältigere Aktionsweisen und vergrössert ihre Beteiligungsmöglichkeiten auf gesellschaftlicher Ebenen.
Mitglieder der Humanistischen Bewegung rufen eine Vielzahl von Aktionsfronten ins Leben.
Auch die Humanistische Bewegung selbst tritt zunehmend an die Öffentlichkeit und beteiligt sich an nationalen und internationalen Konferenzen bez. Organisiert selber Zusammentreffen und den Austausch unter progressiven Kräften. (UN-Weltkonferenz über Menschenrechte 1993 in Wien, Humanistisches Forum 1993 in Moskau und 1994 in Mexiko)

2000 bis heute
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Humanistische Bewegung Schweiz - www.humanisten.ch